




„Die Rätsel des Lebens lösen sich in der Wärme
des nach Erkenntnislicht strebenden Herzens.“
Rudolf Steiner
Die Weltgesundheitsorganisation WHO definiert Gesundheit als „Zustand völligen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens". Nur: Wann erreicht man diesen Zustand so? Dieser Definition zufolge wäre Gesundheit eine Utopie. Der Kölner Psychiater und Theologe Prof. Dr. Manfred Lütz charakterisiert Gesundheit schon sehr viel realistischer: „Gesund ist ein Mensch, der mit seinen Krankheiten einigermaßen glücklich leben kann." Friedrich Nietzsche sagte einmal: „Gesundheit ist dasjenige Maß an Krankheit, das es mir noch erlaubt, meinen wesentlichen Beschäftigungen nachzugehen." Und es wird sicher noch weitere interessante Definitionen geben.
Wir verstehen unter Gesundheit nicht Abwesenheit von Krankheit, sondern sie bedeutet, im weitesten Sinne, mit sich und der Welt im Reinen zu sein:
Gesundheit ist kein statischer Zustand, sondern muss jeden Tag aufs Neue erarbeitet werden. Sie ist das Mittel, um das eigene und das soziale Leben positiv gestalten zu können. In Krisensituationen oder unter schwierigen Lebensbedingungen gibt sie die Kraft, das Unabänderliche zu ertragen und das Veränderliche zu gestalten. Gesundheit gehört ebenso wie Krankheit zum Leben. Und jeder Mensch braucht beides, um sich entwickeln zu können. Jeder Mensch kann bemüht sein, Gesundheit zu erringen. Sie kommt nicht von außen, sondern ist immer eine Eigenleistung des Einzelnen. Deshalb gibt es auch so viele Gesundheiten, wie es Menschen gibt. Denn jeder Mensch ist auf seine individuelle Art und Weise gesund. Dabei wollen wir Sie unterstützen!

Die Wegwarte ist eine ganz besondere Heilpflanze, die wir auch im Institut Diogenes sehr schätzen.